Fischfutter: Welche Form für welchen Fisch?
Top-Empfehlungen
TetraMin Flakes - Fischfutter in Flockenform für alle Zierfische, 1 L Dose
- ✓ Futtermischung aus vier ausgesuchten Flocken für eine abwechslungsreiche, ausgewogene und gesunde Ernährung aller Zierfische im Aquarium
- ✓ Die schwimmenden und langsam absinkenden Flocken eignen sich besonders für einen gemischten Fischbesatz, sie sind leicht zu fressen und sehr gut verdaulich, was zu klarem Wasser und einer besseren Wasserqualität beiträgt
- ✓ Lebenswichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie Präbiotika unterstützen die Körperfunktionen und sorgen für Vitalität und Farbenpracht
- ✓ Die Rezeptur mit hochwertigen natürlichen Inhaltsstoffen, ohne Farbstoffe und zugesetzte Konservierungsstoffe stärkt die Widerstandskraft und unterstützt ein gesundes Wachstum dank Protein-Mix
TetraMin Flakes - Fischfutter in Flockenform für alle Zierfische, 250 ml
- ✓ Futtermischung aus vier ausgesuchten Flocken für eine abwechslungsreiche, ausgewogene und gesunde Ernährung aller Zierfische im Aquarium
- ✓ Die schwimmenden und langsam absinkenden Flocken eignen sich besonders für einen gemischten Fischbesatz, sie sind leicht zu fressen und sehr gut verdaulich, was zu klarem Wasser und einer besseren Wasserqualität beiträgt
- ✓ Lebenswichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie Präbiotika unterstützen die Körperfunktionen und sorgen für Vitalität und Farbenpracht
- ✓ Die Rezeptur mit hochwertigen natürlichen Inhaltsstoffen, ohne Farbstoffe und zugesetzte Konservierungsstoffe stärkt die Widerstandskraft und unterstützt ein gesundes Wachstum dank Protein-Mix
Tetra Pleco Tablets – Fischfutter in Tablettenform, 275 Stück
- ✓ Nährstoffreiche Futtertabletten für alle pflanzenfressenden Bodenfische wie z. B. kleine Welse, Siamesische Rüsselbarben, Grundeln und Hexenwelsen sowie scheuen Arten
- ✓ Die zweifarbigen Futtertabletten sinken schnell zu Boden und lösen sich langsam im Wasser auf. Das Futter ist für die am Boden lebenden Fische leicht aufzunehmen und sehr gut verdaulich, was zu klarem Wasser und einer besseren Wasserqualität beiträgt
- ✓ Die im Futter enthaltenen Pflanzenproteine sind auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse pflanzenfressender Fische abgestimmt
- ✓ Der hohe Anteil an Spirulina-Algen wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Vitalität der Fische aus, Omega-3-Fettsäuren unterstützen zudem eine gesunde Entwicklung
Die Futterform folgt dem Fisch
Zierfische fressen in unterschiedlichen Zonen des Beckens, und daran entscheidet sich die passende Futterform. Flockenfutter schwimmt zunächst an der Oberfläche und sinkt langsam ab - richtig für Guppys, Salmler, Bärblinge und die meisten Gesellschaftsfische. Ein Standardfutter wie TetraMin Flocken deckt diese Gruppe ab und gibt es in verschiedenen Dosengrößen; kleine Dosen sind dabei meist die bessere Wahl, weil Vitamine nach dem Öffnen über Monate abbauen.
Tabletten und sinkendes Granulat sind für Bodenbewohner gedacht - Welse, Panzerwelse, Schmerlen. Sie kommen an Flockenfutter oft nicht heran, weil die schnelleren Arten oben alles wegfressen. Futtertabletten für Welse sinken gezielt ab und lassen sich an der Scheibe andrücken, was den Kindern im Haus verlässlich gefällt, weil man beim Fressen zusehen kann.

Dazu kommen Frost- und Lebendfutter wie Artemia oder Mückenlarven. Sie sind kein Grundfutter, sondern Abwechslung ein- bis zweimal pro Woche - und für die Zucht oft der auslösende Reiz.
Die Menge ist das eigentliche Thema
Überfütterung ist der häufigste Pflegefehler in der Aquaristik, und sie wirkt doppelt: Zu viel Futter belastet die Fische, und was liegen bleibt, verrottet im Bodengrund, treibt Nitrat und Phosphat nach oben und füttert damit die Algen.
Die einfache Regel lautet: Gefüttert wird die Menge, die in etwa zwei Minuten vollständig gefressen ist. Was danach noch schwimmt oder am Boden liegt, war zu viel. Einmal am Tag reicht bei erwachsenen Fischen, zweimal in kleineren Portionen ist ebenfalls in Ordnung.
Ein Fastentag pro Woche ist bei gesundem Besatz üblich und sinnvoll - Fische sind darauf ausgelegt, nicht jeden Tag Nahrung zu finden. Ausgenommen sind Jungfische und Aufzuchtbecken, die häufiger und in kleineren Portionen gefüttert werden.
Wenn Kinder füttern
Füttern ist die Aufgabe, die Kinder übernehmen wollen - und die, bei der am meisten schiefgeht, weil Zuwendung über die Futtermenge ausgedrückt wird. Zwei Dinge lösen das zuverlässig:
Die Tagesration vorportionieren. Ein kleiner Wochendosierer, wie es ihn für Tabletten gibt, mit sieben Fächern - dann ist die Menge festgelegt, und das Kind kann selbstständig füttern, ohne dass jemand danebenstehen muss.
Erklären statt verbieten. Der Zusammenhang „zu viel Futter macht das Wasser schlecht und die Fische krank" ist ab dem Grundschulalter verstanden, besonders wenn man ihn einmal mit einem Wassertest sichtbar macht. Ein Kind, das den Nitratwert selbst abliest, füttert anders.
Lagerung und Haltbarkeit
Fischfutter verliert nach dem Öffnen Vitamine, besonders in feuchter Umgebung. Die Dose gehört deshalb nicht auf die Aquarienabdeckung, wo sie Wärme und Kondenswasser abbekommt, sondern kühl, trocken und dunkel in einen Schrank. Angebrochene Packungen sollten innerhalb weniger Monate aufgebraucht werden - eine Großpackung ist bei einem 60-Liter-Becken deshalb keine Ersparnis, sondern eine Dose, die zur Hälfte an Wert verliert.
Frostfutter wird portionsweise entnommen und niemals wieder eingefroren; angetautes Futter, das erneut in die Truhe wandert, ist der klassische Auslöser für Keimprobleme im Becken.
Urlaub: Futterautomat oder Nachbar?
Gesunde erwachsene Fische überstehen eine Woche ohne Futter problemlos - das ist die einfachste und sicherste Urlaubslösung für kurze Reisen. Bei zwei Wochen und mehr ist ein Futterautomat die bessere Wahl als der hilfsbereite Nachbar, weil Automaten nicht aus Mitleid nachlegen. Wer trotzdem jemanden bittet, portioniert vorher in Dosen für jeden Fütterungstag.
Von Futtersteinen und Urlaubsfutter-Blöcken raten viele Aquarianer ab: Sie lösen sich unkontrolliert auf und belasten das Wasser mehr, als eine Fastenwoche den Fischen schaden würde.
Was ins Becken gehört und was nicht
Brot, Nudeln oder Kekse haben im Aquarium nichts zu suchen - sie quellen auf, sind nicht verdaulich und belasten das Wasser. Auch gut gemeinte Reste vom Mittagessen sind kein Fischfutter. Für Pflanzenfresser wie viele Welse ist dagegen überbrühtes Gemüse eine sinnvolle Ergänzung: eine Scheibe Gurke oder Zucchini, kurz überbrüht, mit einer Gabel beschwert, und am nächsten Morgen wieder herausgenommen.
Ein zweiter Punkt betrifft Teichfutter, das oft günstiger in großen Beuteln angeboten wird: Es ist auf Goldfische und Kois im Freiwasser abgestimmt, hat eine andere Zusammensetzung und passt in der Pelletgröße meist nicht zu kleinen Zierfischen. Für das Wohnzimmerbecken ist es die falsche Ersparnis.
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