unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Das können Eltern tun

Auch wenn es Eltern nicht immer leicht fällt: Das Thema Sexualität gehört auf den Tisch und sexuelle Aufklärung darf nicht der Pornoindustrie allein überlassen werden.

Kinder und Jugendliche sollen einen altersgemässen Zugang zur Sexualität (das heisst nicht etwa zwingend Pornografie!) haben, bei der Auseinandersetzung mit der Sexualität Unterstützung finden und unter Umständen auch Grenzen gesetzt bekommen. Dazu braucht es auch das Gespräch und das im-Gespräch-bleiben. Darum:

  • Setzen Sie ihren Kindern altersgerechte Grenzen. Filter und Kinderschutzsoftware können den Zugang zu Pornos stark einschränken.
  • Erklären Sie Ihren Kindern, warum pornografische Inhalte für sie (noch) nicht geeignet sind, und warum gewisse zu Recht verboten sind.
  • Seien Sie sich bewusst, dass diese Grenzen gewollt oder zufällig umgangen werden können.
  • Sollte es dazu kommen: Dramatisieren Sie nicht, aber beziehen Sie Stellung: zur Grenzüberschreitung, aber vor allem auch zur Pornografie.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Pornografie. Tabuisieren Sie nicht und erklären Sie Ihren Kindern, dass wenig, was in Pornos zu sehen ist, mit der Realität zu tun hat. Und dass wirklich schöner Sex weniger mit getunten Brüsten und variantenreichem Leistungssport, sondern ganz viel mit Liebe und Respekt zu tun hat.
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