unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Das steht an: Pubertät

Kennen Sie das oder so ähnlich auch?

Die 14jährige Laura lässt sich wie jeden Morgen von ihrem Handy wecken. Noch im Bett checkt sie den Posteingang nach neuen sms durch. Bevor sie ins Bad geht, wirft sie schon mal ihren PC an. Schliesslich braucht sie noch eine Idee fürs passende Outfit, die sie nur auf ihrem Lieblingsmodeblog findet. So kann sie sich während des Anziehens auch auf ihrer Lieblingscommunity einloggen, gleichzeitig ihre Mailbox durchsehen und die Bilder ausdrucken, die sie für den Geografieunterricht hat suchen müssen. Um die langweilige Busfahrt zur Schule zu überstehen, schnappt sie sich auf dem Weg zur Tür noch schnell ihr Handy und den MP3-Player.

Nach der Schule kickt Fabian seinen Rucksack unter den Tisch und fährt seinen PC hoch. Dass seine Mutter zum Abendessen ruft, bekommt er gar nicht mit. Gegen die harten Bässe aus seinem iPod hat ihr Stimme wie immer keine Chance. Das Essen muss wie auch die Hausaufgaben sowieso warten, wichtiger ist, ob sein Clan im Game endlich vollständig online ist und die neue, entscheidende Schlacht aufnehmen kann. Fabian loggt sich im MSN ein und checkt, ob seine Herzdame online ist. Als seine Mutter reinkommt und fragt, warum er denn nicht komme, wechselt Fabian rasch in das Textverarbeitungsprogramm und schickt seine Mutter mit der Begründung raus, er müsse noch an seinem Geschichtsvortrag für die arbeiten.

Um Teenager und insbesondere ihr Verhalten in und mit den neuen Medien zu verstehen, ist es hilfreich, einige Aspekte der in diesem Alter anstehenden Entwicklung bzw. der Entwicklungsschritte zu kennen: Siehe dazu die Stichworte rechts >>