unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Das können Eltern tun

  • Mögliche Risiken ansprechen.
  • Alterslimiten und Altersempfehlungen von Chats, Foren, sozialen Netzwerken Filmen und Games sollen ernst genommen und beachtet werden. So kann verhindert werden, dass Jugendliche vermeidbaren Gefahren ausgesetzt oder mit Inhalten konfrontiert werden, die nicht für ihr Alter geeignet sind.
  • Angaben zur Person sollen sich immer auf das Nötigste beschränken. Wo immer möglich, sollten Privatsphäre-Einstellungen Unbefugten den Zugriff auf persönliche Daten und Informationen verwehren.
  • Think before you post! Wenn Informationen, Kommentare oder Bilder erst einmal veröffentlicht sind, haben wir keine Kontrolle mehr über sie. Dritte können sie auch unbefugt kopieren und weiter verwenden, selbst wenn wir sie bei uns gelöscht haben. Spontan und unüberlegt veröffentlichte Kommentare oder Partybilder können so zu einer unangenehmen Hypothek werden. Das sollte vor jeder Veröffentlichung bedacht werden.
  • Recht und Gesetz gelten auch im Internet. Kinder und Jugendliche sind durch allfälliges Unwissen nicht davor geschützt, nach Straftaten rechtliche Konsequenzen tragen zu müssen.
  • Misstrauen gegenüber Fremden ist in den Social Media auch für Jugendliche Pflicht. Hinter Nicknames können sich auch Personen mit schlechten Absichten verstecken. Absolut tabu ist es, Personen, die man nur aus dem Internet kennt, ohne Begleitung (von Erwachsenen) zu treffen. Belästigungen, Cybermobbing und sexuelle Übergriffe muss man sich nicht gefallen lassen. Bereits bei Verdacht auf Belästigung, Cybermobbing oder sexuelle Übergriffe soll der Kontakt zur betreffenden Person abgebrochen und die Unterstützung von Erwachsenen geholt werden.
  • Lesen Sie dazu auch ein Interview mit dem Medienpädagogen Thomas Merz.