unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Digitale, virtuelle Welten sind ein Teil des heutigen sozialen Umfelds von Kindern und Jugendlichen. Diese müssen lernen, sich darin sicher und selbstbestimmt zu bewegen. Wie im realen Leben auch.
Der Einstieg erfolgt zumeist ganz unauffällig. Da gibt es Websites, auf denen bekannte Puppen online neu bekleidet und gestylt werden können, Sites, auf denen bekannte Stars umgeschminkt werden, und auf anderen gilt es, die Tiere rechtzeitig zu füttern und genügend zu streicheln. Auch schon in Spielen für kleinere Kinder tauchen die ersten Avatars auf: „Mit welcher Figur möchtest du spielen?“, heisst es da etwa, und schon hüpft der kleine Beat als Känguru, Klein-Lea als Giraffe über den Bildschirm. So weit, so harmlos. Oder vielleicht doch nicht. Denn zum einen sind die allermeisten solcher Angebote rein kommerziell. Kaum jemand hat sie ins Netz gestellt, um unsere lieben Kleinen einfach nur zu unterhalten. Hinter solchen Angeboten stehen in der Regel ganz eindeutige kommerzielle Absichten, egal, ob diese nun Kundenbindung oder Kaufaufforderung heissen. Andererseits fällt es gerade jüngeren Kindern durchaus nicht immer leicht, sich gegen die virtuelle Welt abzugrenzen. Und nicht nur ihnen. Das Eintauchen in virtuelle Welten fordert auch Jugendliche und Erwachsene. Damit aber Kinder und Jugendliche im sozialen Umfeld der virtuellen Welten zurecht kommen, sollten Eltern mit den verschiedenen virtuellen Welten so weit vertraut sein und sie beherrschen, dass sie Vorbild sein können, Regeln für den Umgang und die Aufenthaltsdauer aufstellen, angebrachtes Verhalten fördern und ihren Kindern die richtigen Impulse geben. Das ist leichter gesagt, als getan. Zumal viele Erwachsene nur beschränkte Erfahrungen mit den virtuellen Welten haben. elternet.ch will den Einstieg erleichtern.

Facebook & Co.

Immer wieder viel zu reden geben die sogenannten sozialen Netzwerke, die für viele Jugendliche zu einem festen Bestandteil – oder schlimmstenfalls zum zentralen Bestandteil – ihres sozialen Umfelds geworden sind. mehr

Killerspiele verbieten?

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