unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Alternativen bieten

Zu Medienerziehung und einer begleiteten Mediennutzung gehört auch, Alternativen zum Medienkonsum zu bieten und das aktiv. Nicht nur zu sagen: "Geh mal wieder raus."

Um Alternativen anzubieten, die von den Kindern auch wirklich aufgegriffen werden, orientiert man sich am besten an den bereits bestehenden Interessen und Vorlieben der Kinder und beteiligt sich, zumindest zu Beginn, an den entsprechenden Aktivitäten:

  • Ausflüge in den Wald bieten Gelegenheit für viele, verschiedene Erlebnisse: Bewegung, Abenteuer, Entdeckungen aber auch Vogelstimmen bestimmen, Bäume kennen und benennen lernen u.a.m.
  • Mit dem Eintritt in die Schule ist auch die Zeit des Vorlesens noch nicht vorbei. Die Kinder mögen nun auch etwas anspruchsvollere, spannendere Geschichten. Da es zum selber Lesen in der Regel noch nicht reicht, freuen sie sich sicher über eine regelmässige Vorlesestunde mit Mutter oder Vater.
  • Kinder sind gerne kreativ. Es macht Spass, gemeinsam Bilderrahmen zu gestalten, Geschichten zu erfinden, Figuren zu schnitzen oder auch Puppenkleider zu nähen.
  • Sport ist eine schöne Möglichkeit, mit Kindern regelmässig etwas zu unternehmen: sei es beim wöchentlichen Schwimmen, beim Fussballspielen am Samstag Vormittag oder Familienausflügen mit dem Velo.
  • Aber auch die neuen Medien selbst bieten eine ganze Reihe attraktiver Alternativen zum reinen Medienkonsum. Unsere Vorschläge finden Sie unter der Rubrik "Zusammen stark!".

Das Wichtigste bei all dem ist: Eltern müssen ihren Kindern gute Vorbilder sein, um glaubwürdig zu sein. Wer in seiner Freizeit intensiv Medien konsumiert, wird sich mit dem Anbieten von Alternativen schwer tun.