unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Grenzen setzen und ausloten

Kinder brauchen Grenzen. Und zwar nicht im Sinn einer Einengung und Entmündigung, sondern als Schutz vor Gefahren aber auch als Halt und Orientierungshilfen. An Grenzen können sich Kinder reiben und eigene Standpunkte entwickeln. So werden sie auch auf eine grössere Selbständigkeit vorbereitet.

Grenzen sind allgemein immer dort eine grosse Hilfe, wo Kinder aufgrund ihrer Entwicklung die Verantwortung noch nicht übernehmen können. Auch hier ein Beispiel: Kinder sind aufgrund der Entwicklung ihres Gehirns noch nicht in der Lage, sich selbst wirksam zu disziplinieren, d.h. zum Beispiel immer zur rechten Zeit an die Hausaufgaben zu denken oder den Fernsehen nach einer bestimmten Zeit von sich aus auszuschalten. Darum müssen Eltern hier noch ein Stück weit die Rolle des eigentlich dafür zuständigen Stirnhirns übernehmen und die Kinder durch Grenzen und Regeln unterstützen.

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