unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Ein Suchkurs auf Blinde-Kuh.ch erklärt nicht nur für Kinder einfach und verständlich, wie Suchmaschinen im Allgemeinen und die Blinde Kuh im Besonderen funktionieren.

Wie funktioniert das?

Blog

Weblogs oder auch Blogs sind eine Art digitaler Tagebücher im Internet. Solche Websites sind auch für Laien einfach einzurichten. Im Internet ist eine Vielzahl von Vorlagen verfügbar. Beispiel 1, Beispiel 2  

Ein oder mehrere Autoren oder Herausgeber veröffentlichen tagebuchartige Texte oder aber auch Beiträge zu bestimmten Themen wie e-Learning oder Tierschutz.

Leser haben die Möglichkeit, die Blog-Beiträge zu kommentieren. Darum werden Weblogs auch zum Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen sowie zur Diskussion genutzt. Ein schönes Beispiel dafür ist der Blog von Bundesrat Moritz Leuenberger .
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Chat

Chat wird auch als Abkürzung für Chatroom verwendet. Es bezeichnet ein „geschriebenes“ Gespräch im Internet. Dabei kann der Gesprächs- oder eben Chatpartner praktisch zeitgleich die getippten Gesprächsbeiträge einsehen. Kommuniziert werden kann zwischen zwei oder mehreren Nutzern.

Für den Chat braucht es keine spezielle Software. In der Regel muss man sich in einem Chatroom zunächst registrieren. Meist ist es jedoch einfach, sich mit Fantasieangaben anzumelden. Anschliessend genügt es, Nickname und Passwort einzugeben, um am Chat teilzunehmen.

In vielen Chatrooms besteht sowohl die Möglichkeit, mit allen anderen angemeldeten Chattern zu plaudern, als auch sich mit ausgewählten Gesprächspartnern in einen sogenannten Privat Chat zurückzuziehen.

Chats können moderiert sein. Man unterscheidet zwischen vormoderierten Chats, bei denen jede Nachricht, bevor sie weiter geleitet wird, von einem Moderator gegengelesen wird, und Chats, in welchen der Moderator erst eingreift, wenn Probleme oder Regelverstösse auftauchen beziehungsweise gemeldet werden.
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Cookies

Cookies sind in diesem Fall keine „Kekse“, sondern kleine Dateien, die von Webservern erzeugt und auf Computern, über die eine Website besucht wird, abgespeichert werden.

Cookies enthalten Informationen über die bisherigen Besuche auf der jeweiligen Website wie Sprache, in Formulare eingegebene Namen und Adresse, ausgewählte Themen oder Produkte etc. Bei einem nächsten Besuch werden diese Informationen abgefragt und die Website entsprechend aufgerufen – etwa durch eine persönliche Begrüssung oder durch personalisierte Angebote.

Cookies können darüber hinaus keine Aktionen und Handlungen auf dem betreffenden Computer auslösen.

Cookies haben eine jeweils definierte Lebensdauer, nach deren Ablauf sie sich selbst löschen. Verwaltet werden Cookies über den Browser . Über den Browser kann auch festgelegt werden, ob Cookies überhaupt auf dem Computer abgelegt werden können etc.  

Hilfreich sind Cookies, um zum Beispiel Benutzereinstellungen, aber auch Passwörter auf einer viel besuchten Website beizubehalten. Nutzen verschiedene Personen einen Computer, kann es aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein, Cookies zu sperren.
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E-Mail

Eine E-Mail ist eine schriftliche Nachricht, die an einen oder mehrere Empfänger über das Internet verschickt wird. E-Mails lesen, schreiben, versenden und verwalten kann man entweder auf einer entsprechenden Website (z.B. mymail.ch) oder mit einer e-Mail-Software, die auf den Computer geladen wird.

Die E-Mails werden von und an sogenannte e-Mail-Adressen verschickt. Diese setzen sich zusammen aus einem frei wählbaren Namen, dem @ und der Domain, unter welchem der jeweilige Account, der „Briefkasten“, konfiguriert ist.

E-Mails sind mit herkömmlichen Briefen vergleichbar. Sie werden jedoch kürzer gehalten und sind weniger förmlich. So ist es beispielsweise kein Faux Pas, eine E-Mail mit einem „mfg" zu beschliessen. Mit einer E-Mail können zudem im Anhang Dateien in beliebigem Format verschickt werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Briefen erreichen E-Mail den Empfänger in kürzester Zeit und können anschliessend einfach archiviert und verwaltet werden.

E-Mails sind unter Umständen auch für Aussenstehende zugänglich. In der Regel wird für E-Mails heute mit dem Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) ein Standard verwendet, der gut zwanzig Jahre alt ist – in den ICT eine kleine Ewigkeit. Da dieser nur unzureichend Schutz bietet, sind die Mails für jeden (zum Beispiel Hacker oder den Administrator des Mailservers), der sie unterwegs „in die Finger bekommt“, einsehbar.

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Foren

Foren sind Diskussionsgruppen im Web. Die in der Regel registrierten Nutzer diskutieren zu einem bestimmten Thema. Foren können moderiert werden. Je nach Anbieter greifen Moderatoren ein, wenn Regeln verletzt werden oder Diskussionsteilnehmer vom Thema abweichen. Beispiel: Forum des Schweizer Fernsehens.

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Internet

Das Internet ist ein Netz von Computern und Computernetzwerken, die miteinander in Verbindung stehen und Daten austauschen können. Das Internet organisiert sich selbst, das heisst, es wird weder von einem zentralen Computersystem aus gesteuert, noch von irgendwelchen Organisationen verwaltet.

Die Computer und Computernetzwerke sind durch verschiedenste Datenleitungen wie Kabel oder Satelliten verbunden. Um sich zu „verständigen“ beziehungsweise untereinander Daten austauschen zu können, benützen sie als eine Art gemeinsame Sprache einheitliche und standardisierte Transportprotokolle.

Der Internetanschluss wird durch (Internet Service) Provider genannte Anbieter von Internetdiensten zur Verfügung gestellt.

Beim Datenaustausch, also beim Senden des Inhaltes einer Website, beim Chatten oder beim Versenden einer E-Mail, werden die Daten in sogenannte Pakete verpackt. Die Daten werden über den Server des Providers an den nächstgelegenen Verteilknoten, Router, geschickt, von wo aus sie weitergeleitet werden. Da jeder Computer eine eigene IP-Nummer hat, mit deren Hilfe er eindeutig identifizierbar ist, finden alle Datenpakete den Weg zum richtigen Adressaten.

Das Internet umfasst Internetdienste wie das world wide web, aber auch e-Mail, Newsgroups etc. Um die Internetdienste nutzen zu können, muss der Computer mit der nötigen Software wie Browser und E-Mailprogramm ausgestattet sein.

Der Datenweg durch das Internet einfach (für Kinder) erklärt von der Maus.

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MSN & Co.

Für das Instant Messaging wie MSN muss die entsprechende Software auf den Computer geladen werden.

Ähnlich wie beim Chat werden die Gesprächsbeiträge über die Tastatur eingegeben und anschliessend verschickt. Der oder die Gesprächspartner können sie praktisch zeitgleich lesen und beantworten.

Um mit jemandem via das Instant Messaging in Kontakt zu treten, braucht man den Nickname oder die e-Mail-Adresse, unter der die betreffende Person angemeldet ist. Wenn nun mit dieser Person das Gespräch gesucht wird, so hat der Angeschriebene die Wahl, den Kontakt anzunehmen oder abzulehnen. Unerwünschte Gesprächsuchende können zudem dauerhaft gesperrt werden.

Die Adressen der „angenommenen“ Kontakt werden als sogenannte Buddies abgelegt. Wer online geht oder sich im Instant Messaging anmeldet, sieht, wer von seinen Freunden, den Buddies, online ist.

In der Regel besteht im Instant Messaging die Möglichkeit, durch eine Zusatzzeile zum Nickname o.ä. die eigene Präsenz zu personalisieren.

Instant Messaging kann nicht moderiert werden. Die verschiedenen Anbieter unterscheiden sich durch die möglichen Sicherheitseinstellungen und die Werbepräsenz auf der Einstiegsseite.

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Social Networking

Social Networking oder soziales Netzwerk bezeichnet eine Internet-Plattform, die Nutzer mit Gleichgesinnten zusammenbringt und ihnen die Möglichkeit gibt, sich auszutauschen. Social Networking-Angebote werden auch Communities genannt.

Um alle Dienste einer Networking-Plattform nutzen zu können, muss man sich als Mitglied registrieren. Registrierte Mitglieder können ein persönliches Profil anlegen, die Profile anderer Mitglieder einsehen und die angebotenen Dienste wie Chat und Foren nutzen.

Die Registrierung ist in der Regel gratis. In den allermeisten Communities ist es möglich, sich mit einer Scheinidentität anzumelden. Einige Communities kennen auch kostenpflichtige Voll- oder Premium-Mitgliedschaften, die den Zugang zu ergänzenden Diensten erlauben. Auf einigen Social Networking-Plattformen kann man sich nur auf Einladung eines bestehenden Mitgliedes registrieren lassen.

Neben der Kommunikation mit anderen Community-Mitgliedern spielt die Selbstdarstellung im persönlichen Profil sowie das Sammeln von Kontakten eine zentrale Rolle.

Kontakt aufnehmen kann jedes Mitglied mit jedem anderen Mitglied. Zudem besteht die Möglichkeit, Mitglieder in die eigene Freunde-Liste aufzunehmen und selbst Mitgliedern die Freundschaft anzutragen. Über die Freunde-Liste kann man – einmal angemeldet – einsehen, wer aus dem eigenen digitalen Freundeskreis gerade online ist.

Die meisten Social Networking-Plattformen haben Suchfunktionen, mit deren Hilfe man unter den Mitgliedern nach Wunschkontakten suchen kann. Dazu stehen Auswahlkriterien wie Alter, Geschlecht, Vorlieben, Hobbies etc. zur Verfügung.

Die Social Networking-Plattformen werden meist über Werbung finanziert.

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Suchmaschinen

Suchmaschinen sind Programme, die einen Datenbestand, also das Web, einen Katalog oder eine Datenbank, nach Begriffen durchsuchen. Sie stellen als Antwort auf die eingegebenen Suchbegriffe eine Trefferliste mit den Websites zusammen, in denen die gesuchten Begriffe vorkommen. Dafür wird bei den meisten Suchmaschinen nicht jedes Mal neu der gesamte Datenbestand durchsucht. Die Suchmaschinen greifen vielmehr jeweils auf eigene Indexe zurück. Diese Indexe, Verzeichnisse, werden automatisch laufend aktualisiert, um auch neue und aktualisierte Seiten zu erfassen.

Die Treffer werden nach Relevanz sortiert. In der Praxis heisst das: Kommt der gesuchte Begriff an prominenter Stelle vor (Dokument- sowie Seiten-Titel, URL usw.), wird die betreffende Website in der Liste relativ weit oben aufgeführt. Kommt der Begriff lediglich irgendwo im Text auf der Seite vor, so wird diese auf die hinteren Plätze verwiesen.

Entsprechend gewichten Suchmaschinen für die Reihenfolge in der Trefferliste nach:

  • Kommen die gesuchten Begriffe im Namen der Website vor?
  • Wie häufig kommen die gesuchten Begriffe auf der Website vor?
  • Welche Funktion haben die gesuchten Begriffe auf der Seite, sind sie Teil von Dokument- oder Seiten-Titel bzw. URL oder kommen sie nur im Lauftext vor?
  • Wie aktuell ist die Seite?
  • externe Verlinkung dieses Begriffs auf die Seite
  • Entsprechen die gesuchten Begriffe den vom Betreiber der Website angegebenen Schlüsselwörtern?

Die Suchanfragen können mit verschiedenen Filtern verfeinert werden. Es kann zum Beispiel festgelegt werden, dass nur nach Seiten gesucht wird, die in den vergangenen x Monaten aktualisiert wurden, in einer bestimmten Sprache verfasst sind oder aus einem bestimmten Land stammen.

Die einzelnen Suchmaschinen wie Google (mit rund 80% Marktanteil), search, msn oder yahoo  arbeiten nach im Detail teilweise abweichenden Methoden. Damit erklären sich die Abweichungen in den jeweiligen Trefferlisten zur gleichen Suchanfrage.

Neben diesen allgemeinen Suchmaschinen von Bedeutung sind auch Metasuchmaschinen, die eine Suchanfrage gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen senden, Spezialsuchmaschinen, die sich auf ein bestimmtes Thema wie Reisen beschränken sowie Kindersuchmaschinen wie Blinde Kuh.

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Voice-over-IP

Voice-over-IP oder VoIp steht für das Telefonieren über das Internet (Protokoll). Über das Internet kann gratis von Computer zu Computer und relativ günstig von Computer zu einem Telefonanschluss telefoniert werden.

Für die kostenpflichtigen Gespräche muss im Voraus (via Kreditkarte) Geld einbezahlt werden. Wird der einbezahlte Betrag nicht in einer festgelegten Zeitspanne verbraucht, kann er verfallen.

Um via Internet telefonieren zu können, muss eine entsprechende Software auf den Computer geladen werden. Der wohl bekannteste Anbieter von freier VoIP-Software ist Skype.

Neben der Software ist es meist sinnvoll, ein Headset, also Kopfhörer und Mikrofon, anzuschliessen, da die Übertragung via in Computer eingebaute Lautsprecher und Mikrofone oft mangelhaft ist.

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Wikis

Wikis sind geteiltes und mitgeteiltes Wissen im Internet. Die sehr einfach benutzbaren Websites basieren auf frei verfügbarer Wiki-Software und können von jedermann gelesen sowie in der Regel auch ohne Weiteres verändert werden.

Wie die „freie Enzyklopädie Wikipedia“ selbst formuliert, ist das Ziel von Wikis im Allgemeinen, „die Erfahrung und den Wissensschatz von Personen, also die Sammlung alles Erlernten und Erfahrenen, was ein Mensch in seinem Gehirn gespeichert hat, kollaborativ in Texten zu verschriftlichen“.

Durch das Wiki-Prinzip, das es allen ermöglicht, aktiv zur Wissensbildung im Internet beizutragen, können Inhalte auch fehlerhafte Informationen enthalten und manipuliert werden.

Zur Qualitätssicherung werden deshalb auch überarbeitete Versionen in einem Archiv abgelegt, um gegebenenfalls auf sie zurückgreifen zu können, und Richtlinien und Regeln für die Autoren erlassen. Beispiel

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