unterstützt Eltern in der Medienerziehung

Aktive Mediennutzung

Aktive Mediennutzung ist sicher der beste Weg, die Mediennutzung von Kindern in gesunde, sinnvolle und selbstbestimmte Bahnen zu lenken. Doch sie fordert, wie auch die aktive Begleitung des Medienkonsums, gerade Eltern von Kindergartenkindern stark, da diese dabei noch weitgehend unterstützt werden müssen. Es ist jedoch eine Herausforderung, die sich auszahlt, und die tolle, gemeinsame Erlebnisse ermöglicht.

Wir haben hier ein paar Anregungen für Sie zusammengestellt:

  • Eine ganz grossartige  Möglichkeit, neue Medien zusammen mit Kindern zu nutzen und dabei die eigene Umgebung nähere und weitere zu erkunden, ist das Geocaching. Geocaching ist eine Art elektronische Schnitzeljagd. Mit Hilfe von GPS-Empfängern und Koordinaten, die über das Internet eingeholt werden können, sollen dabei Verstecke geortet, gefunden oder selbst angelegt werden. Das Geocaching ist ein Vergnügen für Eltern und Kinder. Uns sind Fälle bekannt, bei denen Väter zusammen mit ihren Kindern so sämtliche Burgen, Ruinen und Aussichtspunkte der Region kennen gelernt  und dabei die neuen Medien als sinnvolle Instrumente erfahren haben. Wenn Sie mehr über das Geocaching erfahren möchten, informieren Sie sich am besten über die Seite geocache.ch
  • Den nächsten Vorschlag kennen Sie vielleicht aus Ihrer eigenen Kindheit: Hörmedien produzieren. Mit dem Kassettengerät liessen sich schon früher selbst gesungene Lieder oder selbst erzählte Geschichte aufnahmen. Das kann man heute mit vielen Kinderkassettengeräten auch. Aber auch Handys, MP3-Player haben vielfach eine Aufnahmefunktion. Am Computer können solche Aufnahmen zudem bearbeitet, geschnitten (u.a. mit der frei verfügbaren Software audacity) und z.B. mit Geräuschen ergänzt werden. Eine gute Auswahl an Geräuschen, aber auch an Vorschlägen, wie Geräusche nachgemacht werden können, finden Sie auf auditorix.de. So kann ganz einfach ein kleines Hörspiel erstellt werden. Für den privaten Gebrauch dürfen Sie auch Songs hinein scheiden. Auf CD gebrannt, ist ein solches Hörspiel auch ein schönes Geschenk.
  • Mit Tonaufnahmen lassen sich aber auch lustige Hörquizs erstellen. Das macht Kindern während der Aufnahmen, aber auch später beim Spielen Spass. Dafür können fertige Geräusche verwendet werden, die Sie z.B. hier finden oder selbst Aufnahmen erstellt werden. Ein Besuch im Zoo, mit dem Ziel, Tierstimmen aufzunehmen, wird zu einem ganz neuen Zooerlebnis. Und das Hörquiz kann später zum Vergnügen aller an einen Kindergeburtstag gespielt werden. 
  • Mit Hilfe der gängigen, meist schon zur Grundausstattung gehörenden Bildbearbeitungs- und Malprogrammen können Weihnachts- oder Geburtstagskarten gestaltet werden. Die Kinder können von der Ideenfindung bis zur Gestaltung eingebunden werden.
  • Etwas aufwändiger ist es, wenn Sie mit Ihren Kindern Bilderbücher selbst gestalten. Vielleicht hat ihr Kind eine Lieblingsgeschichte? Vielleicht sogar eine von jenen, die Sie sich selbst ausgedacht haben? Oder es hat Freude daran, sich auszumalen, wie eine Geschichte weitergehen könnte? Mit den vom Kind selbst gemalten Bildern und dem falls nötig von Ihnen beigesteuertem Text lässt sich mit gar nicht so viel Aufwand ein Bilderbuch erstellen. Statt der Bilder können auch kleine Szenen fotografiert und eingesetzt werden. 
  • Mit Fotos lässt sich übrigens auch ein spannendes Bilderquiz erstellen. Fotografieren Sie nach Absprache mit dem Kind Details aus Ihrem Garten, Ihrer Wohnung oder wieder dem Zoo und stellen Sie mit diesem Bildern das Quiz “wo ist das?“ oder „Was ist das?“ zusammen. Oder lassen Sie gleich das Kind mit einem Handy oder einer einfachen Kamera die Aufnahmen machen. Kinder haben oft einen andern Blick auf die Dinge, bemerken andere Details als Erwachsene. Das kann so ein Quiz später auch für Erwachsene richtig spannend machen.

Natürlich liesse sich die Liste der Anregungen noch lange weiter fortsetzen. Aber lassen Sie sich einfach von Ihren Kindern, deren Interessen und Ihren eigenen Ideen inspirieren!