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counter strike clip

Was ist Warcraft? – Ein Erklärungsversuch

Killerspiele verbieten?

Counterstrike ist der wohl bekannteste Stellvertreter der Killerspiele. Unter der Vorgabe, Geiseln zu befreien oder Bomben zu entschärfen beziehungsweise eben dies zu verhindern, werden die Gegner "ausgeschaltet". Dass die Darstellungen der Gewalttaten und ihrer Auswirkungen ausgesprohen realistsich anmuten, hat den Ruf dieses Games als gefährlich und verrohend nur gefestigt.

Viele Erwachsene mögen weder akzeptieren noch hinnehmen, dass viele Jugendliche an solchen Games vergnügen finden und allem Anschein nach keine Hemmungen haben, Gegner zu töten – und sei es auch "nur" virtuell. Doch wie gefährlich sind diese Spiele wirklich? Können sie das Verhalten der Spieler nachhaltig und bis in die reale Welt hinein beeinflussen? Die Diskussion ist zur Zeit wieder in vollem Gang.

Sie wollen sich selbst informieren?

Hier eine kleine – weder abschliessende noch repräsentative – Auswahl aus Informationen, die zu diesen Themen im Web verfügbar sind:

• Artikel "Zu schnell geschossen" auf Zeit-online über die Diskussion und ein Verbot von Killerspielen. zum Artikel

• Craig Anderson, Professor für Psychologie an der Iowa State University in Ames, zum Zusammenhang zwischen Killer-Games und realer Gewalt in der Zeitschrift "Psychologie heute": School Shooter: Mediengewalt ist ein wichtiger Faktor. zum Artikel

• Website von Roland Näf. Hier können Sie den Wortlaut seiner Motion im grossen Rat zu den Killerspielen sowie seine Stellungnahme gegenüber den Medien zu seiner Klage gegen ein "Killergame" und zu seiner Standesinitiative einsehen. zur Website

• Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschland, zum Thema „verbotene Spiele“. zum Dossier

• Dossier zum Thema (gewalttätige) Computerspiele auf focus.de. zum Dossier

• Bericht über Studie bei Grundschülern: „Gewaltspiele" führen nicht automatisch zu realer Gewalt, FU Berlin. zum Bericht

• Medienmitteilung der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie, Deutschland, zum Thema „brutale Computerspiele“. zur Medienmitteilung

• Aggressivität macht glücklich. Medienmitteilung der Vanderbilt-Universität in Nashville, USA. zur Medienmitteilung

• Interview mit Prof. Christian Pfeiffer zum Thema Computerspiele und Gewalt. zum Interview

• Zahlen und Fakten zu Gewalt in Medien, herausgegeben von der pro juventute. lesen

• Artikel "Allein wegen Killerspielen wird keiner zum Mörder" im Tagesanzeiger vom 3.12.07. zum Artikel

• Artikel „über Videospiele und ihre zersetzende Wirkung auf Buben“ aus der Sonntagszeitung vom 13.4.08. zum Artikel

und hier noch zwei Blogs aus der Schweiz zum Thema (gewalttätige) Computerspiele:

• "Alles über Killerspiele und politische Massnahmen gegen Gewalt in Computer- und Videospielen": Killerspiele.Blog

• "Computerspiele als Medium und mehr": Ingamestudies-Blog

• Setzen die Gegner von Computer- und Videospielen tatsächich bewusst falsche Informationen in die Welt?

Sich über Computer- und Videospiele objektiv zu informieren ist kaum möglich. Auch seriöse Medien sind auf Skandale aus und berichten einseitig. Dazu muss man sich nur das Video unten ansehen.
Studien sind hier auch nicht zuverlässig. Wie heisst es doch so schön? Trau keiner Studie (oder war's Statistik?), die du nicht selbst gefälscht hast!

 



Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen intensivem Gewaltspiel am Computer und Aggression.
Das haben Studien der Universität Potsdam gezeigt: Je mehr Gewaltspiele ein Jugendlicher über Monate und Jahre hinweg spielt, desto eher handelt er in bestimmten Situationen auch aggressiv. Das lässt sich noch Jahre später nachweisen. Und: Spieler, die sehr häufig am Bildschirm sitzen, reagieren in schwierigen Situationen aggressiver und sind schneller bereit, anderen feindliche Absichten zu unterstellen und darum auch "zum Selbstschutz" selbst als Erste feindselig zu handeln.